Grüne besuchen CJD Homburg

Ausbildung, berufliche Rehabilitation und psychische Gesundheit im FokusBesuch beim CJD in Homburg

Lisa Becker, unsere Vorsitzende im Kreisverband Saarpfalz, hat gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Volker Morbe und Vertretern aus dem Ortsverband Homburg das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Homburg besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs mit Geschäftsführer Dieter Thielen standen die Themen Ausbildung, berufliche Rehabilitation und die Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Saarpfalz.

CJD Homburg stärkt Ausbildung und Teilhabe in der Region

Das CJD Homburg bietet vielfältige Ausbildungs-, Bildungs- und Dienstleistungsangebote für junge Menschen und Erwachsene. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder besonderen Unterstützungsbedarfen. Ziel ist es, durch individuelle Begleitung den Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Gerade im Saarpfalz-Kreis leistet das CJD damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Teilhabe, Fachkräftesicherung und Chancengerechtigkeit. Berufliche Rehabilitation, Qualifizierungsmaßnahmen und sozialpädagogische Begleitung greifen dabei ineinander.

Berufliche Perspektiven trotz schwieriger Ausgangslage

Im Gespräch wurden insbesondere die Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen sowie mit Menschen mit psychischen Belastungen deutlich. Das CJD setzt hier auf passgenaue Förderinstrumente, enge Betreuung und Kooperationen mit regionalen Betrieben.

Die Grünen im Saarpfalz-Kreis betonten nach dem Besuch die hohe Bedeutung solcher Einrichtungen für eine inklusive Gesellschaft. Bildung und Ausbildung seien zentrale Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben – insbesondere für Menschen, die zusätzliche Unterstützung benötigen. Angebote wie die des CJD müssten daher langfristig gesichert und weiter ausgebaut werden.

Teil eines bundesweiten Netzwerks

Das CJD Homburg ist Teil des bundesweiten Netzwerks des CJD. Die gemeinnützige Organisation begleitet jährlich rund 155.000 junge und erwachsene Menschen an über 150 Standorten in ganz Deutschland. Die Finanzierung erfolgt über öffentliche Mittel, Spenden sowie eigene wirtschaftliche Aktivitäten.